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Umweltamt wird zum "Amt für Umweltzerstörung" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Redaktion   
Donnerstag, den 22. April 2010 um 18:33 Uhr

Aktion der BI Baumschutz am 22.4.10 vor dem Umweltamt

 

Mit einer Kundgebung vor dem Umweltamt wurde Donnerstag nachmittag gegen die faktische Abschaffung von Natur- und Umweltschutz in Braunschweig demonstriert. In einem verteilten Flugblatt der Bürgerinitiative heißt es:

"Die Umwelt wird in Braunschweig genz einfach abgeschafft, zerstückelt, gerodet, verkauft; so ergeht es auch den Bäumen und Tieren von Schlosspark bis zu Querumer Wald. Schutzsatzungen werden entweder ganz gestrichen, wie die Baumschutzsatzung, oder solange ausnahmegnehmigt, bis sie keine Rolle mehr spielen."

 

Im Kundgebungsbeitrag wurde darauf verwiesen, dass ab September 2010 die weitere Abholzung von ca. 30 ha Waldfläche allein im Querumer Wald vorgesehen ist und selbst das sei immer noch nicht alles, wenn die Ausbaupläne am Flughafen vollständig umgesetzt  würden.

Bürgerversammlungen in Kralenriede, Querum und Hondelage würden vorbereitet.

 
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"Lurch-Spaßbad" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Rosenbaum   
Montag, den 19. April 2010 um 11:06 Uhr

...man weiß nicht, ob man lachen, oder nur noch weinen soll...

 

 

Mitten im Wald, mitten in die erblühende Natur, mitten in der geschützten Vegetationszeit wurde der Waldboden im Querumer Wald massivst durch Bau- und Steinschutt-Laster verunreinigt.

Die Verantwortung dafür trägt - man mag es gar nicht glauben - das Umweltamt, welches mit immer neuen Ausnahmegenehmigungen der Naturvernichtung in Braunschweig Vorschub geleistet hat.

 

Als eine Art "Reparaturmaßnahme" wurden nun sog. Lurche-Flucht-Tümpel  veranlaßt.

Die Bürgerinitiative Baumschutz hat jetzt aufgerufen, wegen dieser und einer Reihe weiterer Frevel, sich in einer Aktion am Donnerstag vor dem Gebäude des Umweltamtes zu versammeln und das Umweltamt  in Umwelt"Vernichtungs"Amt umzubenennen.

Aus dem Aufruf der BI-Baumschutz:

"Soll hier die Wirtschaft vor der Natur geschützt werden?
Wir brauchen ein Umweltamt,
welches die Natur -
Tiere und Pflanzen schützt !
Kundgebung und Aktion vor dem Umweltamt Cellerstr. Ecke Petritorwall
am DONNERSTAG, d. 22.April 2010 um 15.30 Uhr"

 
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100. Protestjubiläum legte Grasseler Str. heute komplett lahm PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Rosenbaum   
Freitag, den 16. April 2010 um 20:01 Uhr

Kundgebung mit Blockade auf der Kreuzung vor dem Zelt

 

... zum Feld, wo das 100. Jubiläum des Protestes gemeinsam begangen wurde (Foto: www.waggum.de)


Um 16 Uhr ging es zunächst vom Sportplatz Waggum in den Wald, wo die Fluchttümpel für Lurche als neueste absonderliche Maßnahme des Umweltamtes als angebliche Ausgleichsmaßnahme für das widerrechtliche Auskoffern des sumpfigen Waldbodens mit Steinschotter begutachtet wurde.

Dazu wurde seitens des Braunschweiger Forums bekanntgegeben, daß die einstweilige Verfügung gegen die untere Umweltbehörde vom Verwaltungsgericht angenommen ist - ein Ergebnis liegt allerdings noch nicht vor.

 

Dann ging es vorbei an der Waldlichtung, die jetzt in der Vegetationszeit überall wieder junge Triebe, junge Blättchen und Knospen hervortreibt, eine Wiederaufforstung aus der Natur heraus ist zu beobachten.


Auf der Abschlußkundgebung wurde eine Aktion der BI Baumschutz bekanntgegeben, wonach am kommenden Donnerstag das Umweltamt aufgesucht werden soll, um es offiziell in Umwelt-"Vernichtungs"-Amt umzubenennen. Siehe dazu das Flugblatt mit Aufruf der BI Baumschutz.

 

Dem Aufruf, für die Anschaffung eines eigenen Transponder-Empfangsgerätes zur Aufzeichnung aller Flugdaten des Flugverkehrs zu spenden, folgten die Anwesenden mit einer Sammlung von 526 €.

Das Gerät ist bereits zur dauerhaften Festinstallation bestellt und nach Waggum unterwegs.


Die BI-Waggum trifft sich ab heute zwar täglich weiterhin am Sportheim, allerdings ab jetzt jeweils erst um 16 Uhr.

 
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Waldspaziergänger beeinträchtigen Wald und Natur - schwere Baumaschinen nicht ? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Rosenbaum   
Montag, den 12. April 2010 um 16:57 Uhr

schwere Baumaschinen und LKW´s stören Wald und Natur nicht ...

 

... dagegen Spaziergänger schon eher.

Den täglichen Demonstranten, die seit 96 Tagen gegen die Schändung von Wald und Natur protestieren, wurde von der Stadt folgende Auflage mitgeteilt:


"Soweit sich die Anmeldung auf das Betreten von Waldflächen, z.B. den von Ihnen benannten Stichweg, bezieht, ist das Niedersächsischen Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung (NWaldLG) einschlägig. Insoweit wird ausdrücklich auf die Betretensverbote gem. §23 Abs. 2 NWaldLG hingewiesen.

Das Recht zu Betreten des Waldes umfasst nicht unzumutbare Nutzungen. Dazu zählt u.a. der Einsatz von Schallverstärkungsanlagen."  (Brief der Stadt an die Demonstranten vom 30.03.2010)


 

Natürlich halten sich die Waggumer und sonstigen Aktiven aus Braunschweig an die Schutzbestimmungen für den Wald, sowohl beim Betreten als auch beim Vermeiden unnötiger Geräusche.


Doch sie fragen sich nun: Warum gilt das gleiche dann nicht für die schweren Lastwagen und Baugeräte, warum nicht für die Verunreinigung von Waldboden mit Steinschutt?


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Atomstrom den Stecker ziehen ! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Redaktion   
Samstag, den 10. April 2010 um 17:26 Uhr

Keine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke

 

Als Probelauf für die KETTENreAKTION am 24.04.2010 fanden  heute in über 50 Städten Anti-Atom Aktionen statt.

Mit Transparenten wie "Den Stromriesen den Stecker ziehn" oder "Power to the people" und Atommüll-Fässern beteiligten sich in Braunschweig um die 400 Leute an der Aktion vor der Schloss-Fassade.

Umweltorganisationen, Parteien, Gewerkschaften und Bürgerinitiativen hatten zu den Aktionen aufgerufen.

 
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Stibiox-Abriß wurde heute ohne Arbeitsschutz fortgesetzt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Redaktion   
Donnerstag, den 08. April 2010 um 17:18 Uhr

Arbeiter ohne jeglichen Staubschutz beim Abbruch eines Hintergebäudes

 

Einige Tage ruhte der Stibiox-Abriß. Heute wurde weitergearbeitet.

(siehe auch Stibiox-Alarm: Anwohner unzureichend geschützt)


Alleidings anders wie vor einigen Tagen, als zumindest die Arbeiter mit weißen Ganzkörperschutzanzügen und Staubmasken ausgestattet waren, sah man von  solcher Schutzbekleidung heute nichts mehr.


Das Antimontrioxid ist auf der Hauswand als weiße Beschichtung gut erkennbar.

Der vorgeschriebene Arbeitsschutz wurde nicht eingehalten. Das Umweltamt wurde davon in Kenntnis gesetzt.

 

 
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