In die Braunschweiger Geschäftswelt eingestiegen ist Credit Suisse mit einem Finanzierungsfonds "Schloss-Arkaden", einem ECE-Kaufhaus der Otto-Betreibergruppe 2005.
Denn das "Schloss" gehört nicht der Stadt Braunschweig und schon gar nicht den Braunschweiger Bürgerinnen und Bürgern. Es gehört einem internationalen Immobilienfonds der Credit Suisse Asset Management.
Die Werbestrategie war seinerzeit gezielt ausgerichtet auch auf betuchte Braunschweiger, die vor Ort vom Schweizer Bankhaus beraten wurden. Erst operierte die Bank mit Geschäftsräumen diskret und ohne Laufkundschaft am Kohlmarkt, dann - nach Übernahme des ehemaligen städtischen Gebäudes des Kulturinstituts "Die Brücke" - in gediegener Wohnlage am Steintorwall.
Nun die Meldungen über eine Razzia in Braunschweig am Mittwoch, 14.07.2010:
"Durchsuchung bei der Credit Suisse Braunschweig am Steintorwall.
Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf will klären, ob Mitarbeiter der Bank an Steuerhinterziehung beteiligt sind.War alles viel einfacher als geglaubt? Mussten deutsche Steuerflüchtlinge nicht extra in die Schweiz fahren, um dort Geld anzulegen, sondern nur eine deutsche Niederlassung der Credit Suisse besuchen, wo ihnen Mitarbeiter halfen, das Geld am Finanzamt vorbeizuschleusen? "Wenn wir diese Frage beantworten könnten, hätte es keine Durchsuchungen gegeben", so Johannes Mocken, Sprecher der Staatsanwaltschaft Düsseldorf..." www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2048/artid/12621812
Viele Fragen bleiben offen, wie z.B., warum die Staatsanwaltschaft Braunschweig von der bevorstehenden Razzia nicht mit ins Vertrauen gezogen worden ist oder ob gerade auch Anlagegelder für den Schloss-Arkaden Immobilienfonds betroffen sind.
Denn auch die Umstände, wie das Bankhaus 2007/2008 an die städtische Immobilie gekommen ist, waren merkwürdig.
Aw: Razzia: Bankhaus Credit Suisse im Zwielicht vor 1 Monat, 3 Wochen
Die frage stellt sich warum wurde die Braunschweiger Justiz nicht einbezogen.
liegt es etwa an Vorfällen wie diesem:
Dazu kommen schriftliche Aussagen des Oberlandesgerichts Braunschweig,dass man sich nicht mehr an der ZPO,GVG,BGB,EMRK,GG halten müsste.Weitere Informationen hierzu unter:
Ich werde dazu noch einen ausführlichen Beitrag machen.Weiterhin habe ich heute morgen einen Anruf halten,worin mir ein weiterer Betroffener von einen dringlichen Fall berichtete, der diesen Fälle sehr nah kommt.
Sehen wir mal weiter das Unterlagen im Peter Hartz Prozeß auf einmal verschwunden waren fragt man sich,was geht hier ab,nicht nur im Rathaus,sondern auch auf Hinsicht der Braunschweiger Justiz falls man diese so noch nennen darf.
Ein Krähe hakt zwar der anderen kein Auge aus sagt man,aber ich sehre Hoffnung das nicht alle in der Justiz schwarze Vögel sind und sich vielleicht mal eine andere Staatsanwaltschaft der Sache annimmt und hier gehörig aufräumt.
Betreffend anderer Vorfälle laufen die Sachen soweit das in nächster Zeit ein weiteres Verfahren in Richtung EU fertig ist.
Man könnte ganz leicht der Verdacht hegen das die Braunschweiger Justiz bewusst nicht informiert wurde,damit keine Unterlagen verschwinden oder geändert werden können.
Laut Staatsanwaltschaft Braunschweig ist ja Urkundenfälschung keine Strafsache,es sei denn das es ein Bürger macht.
Wir dürfen gespannt sein wie sich das entwickelt.
Aw: Razzia: Schwarzgelder der Schlossfreunde? vor 1 Monat, 2 Wochen
Die Brisanz des Vorgangs erhöht sich dadurch, dass im Raume steht, das identitätsstiftende "Schloss"-Projekt könnte mit Schwarzgeldern finanziert worden sein, gemanagt durch das Schweizer Bankhaus.
Welche Rolle spielten die "Schlossfreunde" eine Gruppierung um die Riddagshausener Bürgerschaft rund um BOREK und Rösch.
Vor zwei Jahren wurde berichtet, dass die "Schlossfreunde" sogar für die Stadt mit dem Bankhaus bzw. ECE die letzten Festlegungen der Schlossfassaden verhandelten.
Im bs-board wurde das im Febr. 2008 veröffentlicht:
Borek verzichtete auf vierte Schloss-Fassadenseite.
...dann wurden pikante Details über die damaligen Verhandlungen ECE´s mit Herrn Borek bekannt - kurz vor der entscheidenden Ratssitzung 2003 diktierte ECE in einem Brief an Hoffmann diesem quasi ihre Bedingungen zur Übernahme des Schlosspark-Grundstücks in die Feder: Schreiben von ECE an OB Hoffmann vom 29.5.2003
Zitat (Auszüge):
Unter Berücksichtigung der bisherigen Absprachen und politischen Notwendigkeiten hatten wir Ihnen jedoch während des Gesprächs am 27.5.2003 in Aussicht gestellt, max. 30 Mio.€ realisieren zu können unter der Voraussetzung, dass Einvernehmen über die besprochene Anmietung der Bürobereiche im Schloss durch die Stadtverwaltung erzielt wird.
Reduzierung der Schlossfassade an drei Gebäudeseiten: „Die zwischenzeitlich in Planung genommene 4. Gebäudeseite war in bisherigen Vereinbarungen nicht enthalten und wird auch nach Aussage von Herrn Borek auch durch die Schlossfreunde nicht gefordert.
Somit sollte sie entfallen, was gegenüber den geschätzten Kosten von 14.3 Mio.€ eine Einsparung von 1 Mio. einbringt. Dadurch reduziert sich der anzusetzende Betrag auf 13.3 Mio.€“ board.bs-netz.com/viewtopic.php?p=6485#6485