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Jubiläum: 200 mal für Lebensräume demonstriert PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Redaktion   
Montag, den 26. Juli 2010 um 11:23 Uhr

 

Bei bestem Wetter demonstrierten auf der Grasseler Str. zum 200-Jubiläum vom Treffpunkt am Sportplatz Waggum ausgehend rd. 100 Engagierte.


Auf dem Flughafengelände wurde auch an diesem Sonntag (25.7.2010) gearbeitet.

Die Staubschwaden zeigten allen noch einmal eindrucksvoll, worum es geht:

Der Flughafenausbau nimmt den Menschen die Luft zum Atmen.

 

Braunschweiger Zeitung und Aller-Zeitung berichten dazu mit eigenen Beiträgen, siehe:

Bürger kämpfen auch für den Erhalt der Grasseler Str.

 

Siehe auch den Augenzeugenbericht zum 200. Waldspaziergang mit weiteren Fotos auf waggum.de

 
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Antwort an den VW-Verantwortlichen Winterkorn PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Redaktion   
Donnerstag, den 22. Juli 2010 um 18:37 Uhr

Versammlungsbestätigung des Landkreises Gifhorn

 

Als Reaktion auf die von VW und dessen Vorstandsvorsitzenden Winterkorn in der financial times vom 14. Juli  2010 übernommenen Verantwortlichkeiten überbringen die Bürgerinitiativen nun ihrerseits am Freitag einen Offenen Brief an Herrn Winterkorn:

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Zwei neue Braunschweiger Gesamtschulen nötig PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Rosenbaum   
Mittwoch, den 21. Juli 2010 um 10:18 Uhr

Passt der große Zulauf an Gesamtschulen einigen nicht ins Konzept?

 

Aber die Zahlen der aktuellen Anmeldungen des neuen Jahrgangs könnten nicht eindeutiger sein -  die Zahlen unterstreichen den Wunsch von fast 50% aller Eltern bzw. Schüler hin zur Integrierten Gesamtschule.


Den 850 IGS-Anmeldungen stehen aber nur 526 Plätze an den vier Integrierten Gesamtschulen des Stadtgebietes gegenüber, 324 Schülerinnen und Schüler gehen leer aus.


Ein Leserbriefschreiber bringt in der BZ vom 20 7.2010 das Missverhältnis von Schulangebot einerseits und Nachfrage bei Schülern und Eltern andererseits auf den Punkt:


 

"Damit ist die Gesamtschule die am meisten gewünschte und zugleich die einzige Schulform, deren Bedarf nicht befriedigt wird.

Für beides gibt es Gründe: Die Eltern wollen eine Schule, die ihre Kinder nicht schon mit 10 Jahren selektiert, die alle Schulabschlüsse anbietet und alle Kinder möglichst lange gemeinsam unterrichtet.

Die Gesamtschule ist die Schulform, die am besten geeignet ist, den skandalösen Zusammenhang von sozialer Herkunft und Bildungschancen aufzulösen.

Die Gesamtschulgegner wollen ihre  Bildungsprivilegien erhalten, verschlechtern deshalb kontinuierlich die Arbeits- und Lernbedingungen an Gesamtschulen und behindern die Neugründungen nach Kräften.

Der Bedarf für eine fünfte und sechste Gesamtschule in der Stadt ist lange vorhanden, sie werden aus ideologischen Gründen verhindert."

 

Der Schulträger, die Stadt Braunschweig, denkt bislang nicht daran, unverzüglich die Planung für weitere Gesamtschulen zu beginnen. Im Gegenteil: die Verschiebungen in der Bildungslandschaft werden ignoriert, mögliche Raumangebote und Standorte von vornherein verschlechtert, indem Schulstandorte vorab geschlossen werden, ohne ein Gesamtkonzept vorliegen zu haben.


Es bedarf - wieder -  einer breiten BürgerInnen-Mobilisierung, um adäquater Bildung in dieser Stadt zum Durchbruch zu verhelfen.

 
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Razzia: Bankhaus Credit Suisse im Zwielicht PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Rosenbaum   
Donnerstag, den 15. Juli 2010 um 11:15 Uhr

Credit Suisse zog in diese ehemals städtische Immobilie mit Umbau-Förderung

 

In die Braunschweiger Geschäftswelt eingestiegen ist Credit Suisse mit einem Finanzierungsfonds "Schloss-Arkaden", einem ECE-Kaufhaus der Otto-Betreibergruppe 2005.

Denn das "Schloss" gehört nicht der Stadt Braunschweig und schon gar nicht den Braunschweiger Bürgerinnen und Bürgern. Es gehört einem internationalen Immobilienfonds der Credit Suisse Asset Management.


Die Werbestrategie war seinerzeit gezielt ausgerichtet auch auf betuchte Braunschweiger, die vor Ort vom Schweizer Bankhaus beraten wurden. Erst operierte die Bank mit Geschäftsräumen diskret und ohne Laufkundschaft am Kohlmarkt, dann - nach Übernahme des ehemaligen städtischen Gebäudes des Kulturinstituts "Die Brücke" - in gediegener Wohnlage am Steintorwall.


Nun die Meldungen über eine Razzia in Braunschweig am Mittwoch, 14.07.2010:


"Durchsuchung bei der Credit Suisse Braunschweig am Steintorwall. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf will klären, ob Mitarbeiter der Bank an Steuerhinterziehung beteiligt sind.War alles viel einfacher als geglaubt? Mussten deutsche Steuerflüchtlinge nicht extra in die Schweiz fahren, um dort Geld anzulegen, sondern nur eine deutsche Niederlassung der Credit Suisse besuchen, wo ihnen Mitarbeiter halfen, das Geld am Finanzamt vorbeizuschleusen? "Wenn wir diese Frage beantworten könnten, hätte es keine Durchsuchungen gegeben", so Johannes Mocken, Sprecher der Staatsanwaltschaft Düsseldorf..."

 

Viele Fragen bleiben offen, wie z.B., warum die Staatsanwaltschaft Braunschweig von der bevorstehenden Razzia nicht mit ins Vertrauen gezogen worden ist oder ob gerade auch Anlagegelder für den Schloss-Arkaden Immobilienfonds betroffen sind.


Denn auch die Umstände, wie das Bankhaus 2007/2008 an die städtische Immobilie gekommen ist, waren merkwürdig.

Siehe dazu auch: Bank Credit Suisse profitierte vom städtischen Ausverkauf

 

 
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Armut nimmt "erschreckend" zu in der Stadt der "Haushaltswunder" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Rosenbaum   
Donnerstag, den 08. Juli 2010 um 11:59 Uhr

Viele Arme, viele Reiche - zählt eine Statistik

 

Braunschweig sticht in der Arm-Reich-Spreizung besonders hervor, so die Quintessens des Artikels in der BZ vom Samstag, den 3. Juli 2010.


Was nicht beleuchtet wird sind auch hausgemachte Ursachen der so beklagten "erschreckenden" Statistik.

Da wäre z.B.  die gravierende Abschöpfung von Kaufkraft als direkte Folge der Privatisierungspolitik zu nennen. So konnte Veolia die Gewinne bei bs-energy innerhalb von drei Jahren von ca. 40 Mio.€ auf ca. 80 Mio.€ in 2010 steigern.


Diese zusätzlichen 40 Mio.€ Kaufkraft sind größtenteils für die Stadt und in Gänze für die Masse ihre Bürger verloren, da 74,9% der ehemaligen städtischen Versorgungs-AG an veolia verkauft sind.

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Baustelle im Verantwortungsbereich von VW (2.Teil) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Rosenbaum   
Sonntag, den 04. Juli 2010 um 19:14 Uhr

VW-Vorstand Neumann (mitte), flankiert von den beiden OB´s als Beisitzern

 

... links Hofmann und rechts Schnellecke anläßlich der Sitzung zur regionalen Aufgabenverteilung in einer gemeinsamen "Projekt-Region" Braunschweig-Wolfsburg  unter der Federführung von VW.

 

Vor einem Jahr sah man sich am Ziel der Pläne, von denen laut BZ vom 20.06. 2003 nur ein kleiner Kreis Eingeweihter wissen sollte:  ein VW-Luftfrachtzentrum Waggum mit integrierter Fahrzeugforschung und Hochschul-Anbindung. Das ganze unter der Regie von VW bei weitestgehender Kostenverlagerung auf die öffentlichen Kassen.


Nach frisch gewonnenem OVG-Urteil zum Flughafenausbau im Mai 2009 glaubte man alle Hürden weggeräumt und bei VW war man sich sicher:

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